Hausbau und Kinder

Hier darf ich Kind sein……..

… hier lauern keine Gefahren. Die Anforderungen an kinderfreundliches Wohnen sind vielfältig. Kinder haben von Beginn an ihre eigenen Bedürfnisse, die sich im Laufe ihrer Entwicklung wandeln. Das Kinderzimmer ändert sich, doch eines sollte als Konstante beibehalten werden: Im Vordergrund steht die Sicherheit!

Schon mit wenigen Monaten lernen Babys das Krabbeln, und dies bedeutet wachsende Mobilität. Kaum ein Fleckchen der Wohnung entgeht ihrem Erkundungseifer, doch leider hat dieser frühe Sturm und Drang so seine Kehrseiten, bringt er gleichzeitig eine erhöhte Unfallgefahr mit sich. Deshalb sollte eines der wichtigsten Gebote bei der Einrichtung einer Wohnung heißen: So viel Sicherheit wie nur möglich.
Nach den vorliegenden Erfahrungen der Forma Hausbau GmbH passieren über 20 Prozent aller Unfälle von Kindern im privaten Wohnbereich. Mit einer vorausschauenden Planung könnte diese Ziffer deutlich nach unten gesenkt werden. Einfach die Gegenstände, von denen eine besondere Gefahr ausgeht, dem Aktionsradius der Kleinen zu entziehen, ist zwar als Schritt überaus sinnvoll, aber keinesfalls ausreichend. Auf gar keinen Fall dürfen Steckdosen vergessen werden. Sind sie ungesichert, können sie sich unversehens zur Todesfalle entwickeln. Spezielle Kindersicherungen gibt es an jeder Ecke und diese sind eine ebenso einfache wie kostengünstige Lösung, allerdings keine hundertprozentig sichere. Das Höchstmaß an Sicherheit bieten erst so genannte „FI-Schalter“, in voller Bezeichnung Fehlerstrom-Schutzschalter. Diese Schalter, vom Elektriker problemlos zu montieren, schützen Kinder nicht nur vor den Folgen der Erkundung des „Innenlebens“ von Steckdosen, sondern auch vor Stromschlägen generell. Vor Stromstößen in Folge durchgescheuerter Stromkabel genauso wie in Folge defekter oder falsch bedienter Geräte – und stromführende Geräte gibt es in jedem Haushalt mittlerweile zuhauf. Die Funktionsweise von FI-Schaltern ist ebenso einfach wie zuverlässig: Sie registrieren den zu- und abfließenden Strom. So lange beide Ströme identisch sind, ist alles in bester Ordnung. Tritt jedoch ein Fehlerstrom auf, beispielsweise beim stromverbrauchenden Elektrogerät, so unterbricht der FI-Schalter den Stromkreis im Bruchteil einer Sekunde. Das bedeutet, der Strom wird abgeschaltet, bevor er einem neugierigen Youngster überhaupt gefährlich werden kann.
Apropos Elektrik: Sind Kinder im Haus, beweisen Bewegungsmelder einen Zusatz-Nutzen. Ist einer im Kinderzimmer montiert, wirkt er auf die Kleinen beruhigend, wissen sie doch, dass sie notfalls die unheimliche Dunkelheit rasch „besiegen“ können. Ist auch noch einer im Hausgang, dann wird der Gang zur Toilette selbst mitten in der Nacht nicht zur unheimlichen Exkursion.
Nachdem diese grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind, geht es ans Einrichten. Die Möbel selbst sollten stabil sein  und selbst bei lebhafter Benutzung nicht zu Bruch gehen. Weil es im Kinderzimmer auch mal wild zugehen kann, hat Mobiliar mit scharfen Ecken und Kanten dort nichts zu suchen. Ist es aus Holz, kommt es auf eine saubere, riss- und spreisselfreie Verarbeitung an.